Enterprise Donkeys: E-Bike- und Lastenrad-Sharing für Unternehmen
Wie können Unternehmen ihren Mitarbeitenden alltagstaugliche Fahrradmobilität anbieten, ohne selbst eine Fahrradflotte betreiben zu müssen? Enterprise Donkeys bringt E-Bikes und E-Lastenräder als professionell betreutes Sharingangebot direkt an den Unternehmensstandort.
Im TVA-Beitrag „Regensburg: Lastenrad statt Kombi – verändert sich die Mobilität der Domstadt?“ spricht Feine-Räder-Geschäftsführer Ulrich Schmack über die Rolle, die Lastenräder künftig in der alltäglichen Mobilität spielen können.
Denn viele Wege sind eigentlich zu kurz für das Auto – aber zu weit, zu umständlich oder mit Gepäck nicht bequem genug für ein herkömmliches Fahrrad. Genau hier können E-Bikes und E-Lastenräder eine praktische Alternative bieten.
Mit Enterprise Donkeys gehen Feine Räder und Donau Donkeys nun einen Schritt weiter: Unternehmen erhalten ein geschlossenes Sharingangebot für ihre Mitarbeitenden – direkt am eigenen Standort, digital buchbar und auf Wunsch mit dem bestehenden Donau-Donkeys-Netz verbunden.
Was sind Enterprise Donkeys?
Enterprise Donkeys ist ein E-Bike- und Lastenrad-Sharingmodell für Unternehmen und deren Mitarbeitende.
Am Firmenstandort wird ein sogenannter Private Hub eingerichtet. Dort stehen die vereinbarten E-Bikes oder E-Lastenräder einer festgelegten Nutzergruppe zur Verfügung. Nur freigeschaltete Mitarbeitende können die Fahrzeuge buchen und nutzen.
Die Buchung erfolgt bequem per App. Je nach gewähltem Modell bleiben die Räder ausschließlich am Unternehmensstandort oder werden in das öffentliche Donau-Donkeys-Sharingsystem eingebunden.
So entsteht keine lose Sammlung von Firmenfahrrädern, sondern ein digital verwaltetes und professionell betreutes Mobilitätsangebot.
Fahrradmobilität direkt am Arbeitsplatz
Ein Enterprise-Donkeys-Hub kann ganz unterschiedliche Wege abdecken:
- die Fahrt zwischen Bahnhof und Unternehmensstandort
- kurze Dienst- und Kundentermine
- Wege zwischen mehreren Betriebsstätten
- Besorgungen und kleinere Transporte
- die Fahrt zum Mittagessen
- Anschlusswege zu Bus und Bahn
- den Ersatz kurzer Fahrten mit Poolfahrzeug oder Privat-Pkw
- private Anschlussfahrten im vereinbarten Nutzungsrahmen
Besonders interessant ist das Angebot für Standorte, die nicht unmittelbar an Bus oder Bahn liegen. Mitarbeitende können den öffentlichen Verkehr nutzen und die verbleibende Strecke mit einem E-Bike oder Lastenrad zurücklegen.
Auch innerhalb eines Gewerbegebiets oder zwischen mehreren Niederlassungen können die Räder eine unkomplizierte Alternative zum Auto sein.
Zwei Modelle für unterschiedliche Anforderungen
Nicht jedes Unternehmen benötigt das gleiche Mobilitätskonzept. Deshalb kann Enterprise Donkeys als geschlossener Firmen-Hub oder als vernetztes Sharingangebot umgesetzt werden.
Der geschlossene Private Hub
Bei diesem Modell stehen die Räder ausschließlich den freigeschalteten Mitarbeitenden zur Verfügung.
Die Fahrt beginnt am Unternehmensstandort und endet wieder am dortigen Private Hub. Dadurch bleibt die Verfügbarkeit der Fahrzeuge besonders gut planbar.
Der geschlossene Hub eignet sich beispielsweise für:
regelmäßige Fahrten zwischen Betriebsstätten
betriebliche Termine im näheren Umfeld
innerbetriebliche Transporte
Unternehmen mit einem abgegrenzten Betriebsgelände
Standorte außerhalb des öffentlichen Sharinggebiets
Der vernetzte Private Hub
Beim vernetzten Modell wird der Firmen-Hub mit dem bestehenden Donau-Donkeys-Netz verbunden.
Dadurch werden echte A-B-Fahrten möglich: Ein Mitarbeiter kann am Unternehmen ein Rad ausleihen, zum Bahnhof fahren und es dort an einem öffentlichen Hub zurückgeben. Umgekehrt kann ein verfügbares Rad aus dem öffentlichen Netz für die Fahrt zum Unternehmen genutzt und am Firmen-Hub abgestellt werden.
So wird aus einer klassischen Firmenflotte ein flexibles Mobilitätsangebot, das Arbeitsweg, Dienstfahrt und öffentlichen Verkehr miteinander verbindet.
Unternehmen müssen nicht selbst zum Betreiber werden
Ein dauerhaft funktionierendes Sharingangebot benötigt mehr als Fahrräder und einige Stellplätze.
Fahrzeuge müssen gewartet, Schäden bearbeitet, Nutzer freigeschaltet und Buchungen technisch verwaltet werden. Auch Versicherung, Ladezustand und Erreichbarkeit des Services gehören zu einem zuverlässigen Betrieb.
Genau hier liegt ein wesentlicher Vorteil von Enterprise Donkeys: Das Unternehmen stellt das Mobilitätsangebot bereit, muss aber nicht selbst die Rolle eines Fahrradverleihers übernehmen.
Je nach vereinbartem Leistungsumfang können Feine Räder und Donau Donkeys unter anderem folgende Aufgaben übernehmen:
- Auswahl und Bereitstellung geeigneter E-Bikes und E-Lastenräder
- Einrichtung des Private Hubs
- digitale Buchung und Nutzerverwaltung
- Freischaltung der berechtigten Mitarbeitenden
- Versicherung der Fahrzeuge
- regelmäßige Wartung und Pflege
- Bearbeitung von Schadensmeldungen
- Reparatur oder Austausch nicht einsatzfähiger Räder
- Kundenservice für die Nutzerinnen und Nutzer
- Einbindung in das öffentliche Donau-Donkeys-Netz
- Planung geeigneter Ladeinfrastruktur
Das konkrete Betriebsmodell wird auf Standort, Nutzerzahl und gewünschte Einsatzbereiche abgestimmt.
Welche Vorteile bietet Enterprise Donkeys?
Eine praktische Ergänzung des Arbeitswegs
Enterprise Donkeys erleichtert die Verbindung zwischen Unternehmensstandort, Wohnort, Bahnhof und öffentlichem Nahverkehr.
Weniger Druck auf vorhandene Parkflächen
Nicht jeder Weg zum Unternehmen muss vollständig mit dem Auto zurückgelegt werden. Ein gutes Anschlussangebot kann Mitarbeitenden zusätzliche Wahlmöglichkeiten eröffnen.
Flexible betriebliche Mobilität
Kurze Termine und Besorgungen lassen sich erledigen, ohne dass dafür ein Firmenwagen oder privates Fahrzeug benötigt wird.
Ein sichtbarer Mehrwert für Mitarbeitende
Ein unmittelbar nutzbares Mobilitätsangebot kann die Attraktivität eines Unternehmensstandorts erhöhen und das bestehende Angebot aus Jobrad, ÖPNV und betrieblicher Mobilität sinnvoll ergänzen.
Nachhaltigkeit, die tatsächlich genutzt werden kann
Statt abstrakter Zielsetzungen entsteht eine konkrete Infrastruktur, die den Mitarbeitenden täglich zur Verfügung steht.
Schrittweise skalierbar
Ein Private Hub kann mit wenigen Rädern beginnen und bei steigender Nachfrage um weitere Fahrzeuge, Nutzergruppen oder Standorte ergänzt werden.
E-Bikes, Lastenräder und passende Ladeinfrastruktur
Welche Fahrräder für einen Firmen-Hub geeignet sind, hängt von den vorgesehenen Fahrten ab.
E-Bikes bieten sich vor allem für Arbeitswege, Termine und längere Strecken an. E-Lastenräder schaffen zusätzliche Transportmöglichkeiten – beispielsweise für Einkäufe, Material, kleinere Waren oder Gepäck.
Damit die Fahrzeuge zuverlässig einsatzbereit bleiben, kann der Hub mit passender Ladeinfrastruktur ausgestattet werden. Je nach Standort kommen unter anderem Wallbox-Multilader, freistehende Ladesäulen oder solare Ladelösungen infrage.
Auch Standorte ohne einfach erreichbaren Stromanschluss können dadurch in ein betriebliches Mobilitätskonzept einbezogen werden.
Sichtbare Mobilität für Unternehmen
Ein Enterprise-Donkeys-Hub kann auf Wunsch auch gestalterisch in den Unternehmensauftritt eingebunden werden.
Räder, Transportboxen, Abstellbereiche oder Ladesäulen bieten Möglichkeiten für eine individuelle Kennzeichnung. Damit wird das Mobilitätsangebot nicht nur für Mitarbeitende erkennbar, sondern auch am Standort und im Stadtbild sichtbar.
So kann Enterprise Donkeys betriebliche Mobilität, Arbeitgeberpositionierung und sichtbares Engagement für eine nachhaltigere Verkehrsentwicklung miteinander verbinden.
Enterprise Donkeys im TVA-Beitrag
Der aktuelle TVA-Beitrag greift die Frage auf, welche Rolle Lastenräder künftig in der Mobilität Regensburgs übernehmen können.
Ulrich Schmack zeigt darin, dass das Potenzial nicht auf private Einkäufe oder einzelne Testfahrten begrenzt ist. Mit passenden Sharing- und Betreiberlösungen können E-Bikes und Lastenräder zu einem dauerhaft verfügbaren Bestandteil alltäglicher Mobilität werden.
Enterprise Donkeys überträgt diesen Gedanken gezielt auf Unternehmen: Die Fahrräder stehen dort bereit, wo Arbeitswege beginnen, Dienstfahrten anfallen und die Verbindung zum öffentlichen Verkehr benötigt wird.
In vier Schritten zum eigenen Firmen-Hub
1. Standort und Bedarf betrachten
Gemeinsam werden Stellflächen, Erreichbarkeit, Nutzerzahl und typische Fahrten betrachtet.
2. Geeignete Räder auswählen
Abhängig vom Einsatzbereich wird festgelegt, welche E-Bikes oder E-Lastenräder benötigt werden.
3. Betriebsmodell bestimmen
Das Unternehmen entscheidet zwischen einem geschlossenen Private Hub und der Einbindung in das öffentliche Donau-Donkeys-Netz.
4. Hub einrichten und Mitarbeitende freischalten
Nach der technischen Einrichtung können die berechtigten Nutzerinnen und Nutzer registriert und für die Buchung freigeschaltet werden.
Betriebliche Mobilität neu denken
Enterprise Donkeys bringt E-Bikes und E-Lastenräder direkt an den Unternehmensstandort – einschließlich digitaler Buchung, professionellem Service und optionaler Verbindung zum öffentlichen Sharingnetz.
Damit entsteht eine betriebliche Mobilitätslösung, die nicht nur auf dem Papier besteht, sondern von Mitarbeitenden im Alltag tatsächlich genutzt werden kann.
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