Kann Regensburg Fahrradstadt werden?
MEHRRAD! diskutiert am 6. Juli 2026, was Regensburg von Münster und Tübingen lernen kann.
6. Juli 2026
Einlaß: ab 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Ladengeschäft Feine Räder,
Furtmayrstr. 10-12 in 93053 Regensburg
Der Abend ist Teil von MEHRRAD! – der Veranstaltungsreihe für Fahrradkultur in Regensburg.
Wie wird aus einer autogeprägten Stadt eine echte Fahrradstadt? Und was können wir von den Besten lernen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines besonderen Abends, zu dem MEHRRAD! herzlich einlädt.
Im Gespräch: Isabell Eberlein, Berliner Verkehrsexpertin von velo_konzept, Jens Landwehr vom renommierten Fahrradhersteller Riese & Müller und Regensburgs 2. Bürgermeisterin Dr. Helene Sigloch.
Eine Expertin mit Regensburg-Bezug
Isabell Eberlein ist Co-Geschäftsführerin von velo_konzept und eine der profiliertesten Stimmen der deutschen Fahrradbranche. Sie berät Kommunen, die Fahrradindustrie und sogar das nationale Verkehrsministerium. 2024 wurde sie auf der Weltfahrradkonferenz Velo-City mit dem Leadership Award der Cycling Embassy of Denmark ausgezeichnet. Doch was diesen Abend besonders macht: Eberlein hat vor 15 Jahren in Regensburg studiert und kennt die Stadt noch aus Zeiten, in denen das Rad eine weit weniger große Rolle spielte als heute. Sie ist gespannt, was sich getan hat – und was noch passieren muss.
Die Zahlen: Regensburg im Vergleich
Der Blick auf die Statistik zeigt: Regensburg liegt beim Radverkehrsanteil am Modal Split bei 27 Prozent. Zum Vergleich: Münster kommt auf stolze 47 Prozent – das ist ein Unterschied von fast 80 Prozent! Auch Tübingen ist mit 26,6 Prozent auf einem guten Weg und zeigt, wie konsequente politische Entscheidungen den Radverkehr nachhaltig stärken können.
Die Perspektiven: Politik, Wirtschaft und Praxis
Jens Landwehr, Head of Sales DACH bei Riese & Müller, bringt die Perspektive der Fahrradwirtschaft ein. Sein Unternehmen aus Darmstadt ist bekannt für hochwertige Lastenräder und Pedelecs – Produkte, die zeigen, wie das Fahrrad vom Freizeitgerät zum vollwertigen Verkehrsmittel wird.
Bürgermeisterin Dr. Helene Sigloch, unter anderem in Regensburg zuständig für Umwelt, Klimaschutz und Klimaresilienz wird darlegen, warum Regensburg Fahrradstadt werden möchte und welche konkreten Schritte die Stadt plant, um den Radverkehrsanteil weiter zu steigern. Und natürlich sind Sie, das interessierte Publikum, gefragt: Bringen Sie Ihre Fragen, Ideen und Kritik mit!
Sei dabei! Der Eintritt ist frei – komm vorbei! Da die es nur begrenzte Anzahl von Plätzen gibt empfehlen wir eine Platzbuchung
Wir freuen uns auf einen lebhaften Austausch!