Neue Radroute rr12 verbindet Regensburg mit Neutraubling, Obertraubling und Mintraching

Das Radnetz rund um Regensburg wächst weiter zusammen: Mit der verlängerten Radroute rr12 gibt es nun eine durchgängige Verbindung von Regensburg über Neutraubling und Obertraubling bis nach Mintraching. Damit entsteht eine wichtige neue Achse für alle, die zwischen Stadt und Landkreis mit dem Fahrrad unterwegs sind – im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit.

Für uns bei Feine Räder ist dabei vor allem ein Punkt spannend: Gute Fahrradinfrastruktur muss über Stadt- und Gemeindegrenzen hinweg funktionieren. Genau das erleben wir bereits bei unseren → Donau Donkeys.

Die neue Radroute rr12 verbindet Regensburg, Neutraubling, Obertraubling und Mintraching. Auch die Donau Donkeys profitieren von besseren Radverbindungen.

Radverkehr hört an der Stadtgrenze nicht auf

Wer morgens von Neutraubling nach Regensburg zur Arbeit fährt, von Regensburg nach Obertraubling möchte oder am Wochenende Richtung Mintraching unterwegs ist, denkt nicht in kommunalen Zuständigkeiten. Entscheidend ist, ob das Ziel sicher, direkt und komfortabel mit dem Fahrrad erreichbar ist.

Hier setzt die verlängerte rr12 an. Sie bindet den südlichen Landkreis besser an das bestehende Regensburger Radverkehrsnetz an und schafft eine klar erkennbare Verbindung zwischen den beteiligten Kommunen.

Damit wird das Fahrrad gerade für alltägliche Wege interessanter. Denn ob Menschen häufiger vom Auto aufs Rad umsteigen, hängt nicht allein vom Fahrrad selbst ab. Mindestens genauso wichtig ist eine Infrastruktur, auf der sich Wege zuverlässig und ohne unnötige Unterbrechungen zurücklegen lassen.

Regensburg, Neutraubling und Obertraubling wachsen auch beim Radverkehr zusammen

Die neue Verbindung ist insbesondere für den Pendelverkehr interessant. Regensburg und die umliegenden Gemeinden bilden längst einen gemeinsamen Arbeits-, Einkaufs- und Lebensraum. Jeden Tag bewegen sich Menschen zwischen Stadt und Landkreis in beide Richtungen.

Mit der rr12 wird dieser Mobilitätsraum nun auch für Radfahrer besser erschlossen. Neutraubling erhält eine bessere Anbindung an Regensburg, Obertraubling wird in die durchgehende Route eingebunden und über eine ausgeschilderte Verbindung ist auch der Bahnhof Obertraubling erreichbar. In südlicher Richtung führt die Route weiter bis Mintraching.

Das eröffnet Möglichkeiten sowohl für den klassischen Arbeitsweg als auch für kombinierte Wege mit Fahrrad und Bahn oder für Fahrten in der Freizeit.

Die Donau Donkeys zeigen bereits, wie interkommunale Mobilität funktioniert

Dass solche Verbindungen tatsächlich gebraucht werden, sehen wir bei Feine Räder auch an der Nutzung unserer Donau Donkeys.

Unsere Räder bleiben nicht innerhalb einer einzelnen Kommune. Wir beobachten zunehmend eine interkommunale Nutzung zwischen Regensburg und dem Landkreis: Donau Donkeys fahren beispielsweise von Neutraubling nach Regensburg – und genauso in die entgegengesetzte Richtung.

Das ist für uns ein wichtiger Hinweis darauf, wie moderne Fahrradmobilität funktioniert. Menschen wollen nicht nur innerhalb einer Stadt von A nach B kommen. Sie wollen dort losfahren, wo ihr Weg beginnt, und das Fahrrad auch für Ziele jenseits einer Gemeindegrenze nutzen können. Je besser diese Orte durch geeignete Radwege miteinander verbunden sind, desto größer wird der praktische Nutzen eines regionalen Bikesharing-Systems.

Gute Radwege und Bikesharing ergänzen sich

Ein Sharingrad allein schafft noch keine Verkehrswende. Und auch ein neuer Radweg entfaltet seine volle Wirkung erst dann, wenn er Menschen zu den Orten bringt, die für ihren Alltag tatsächlich relevant sind.

Auch deshalb gehören Fahrradinfrastruktur und verfügbare Mobilitätsangebote für uns zusammen.

Durchgängige Verbindungen zwischen Regensburg, Neutraubling, Obertraubling und Mintraching machen das Fahrrad für Wege interessant, die bislang häufig selbstverständlich mit dem Auto zurückgelegt wurden. Ein regionales System wie die Donau Donkeys ergänzt diese Infrastruktur um die Möglichkeit, flexibel ein Fahrrad oder E-Lastenrad zu nutzen, ohne dafür zwingend ein eigenes Rad am jeweiligen Ausgangspunkt haben zu müssen. Und je stärker Radwegenetze miteinander verbunden werden, desto sinnvoller lassen sich auch solche Sharing-Angebote über kommunale Grenzen hinweg nutzen.

Eine wichtige Verbindung für die gesamte Region

Die Freigabe der verlängerten rr12 ist deshalb mehr als ein zusätzlicher Radweg. Sie zeigt, in welche Richtung sich regionale Fahrradmobilität entwickeln muss: weg von einzelnen Insellösungen, hin zu einem zusammenhängenden Netz zwischen Stadt, Gemeinden, Arbeitsplätzen, Bahnhöfen und Freizeitzielen.

Für Regensburg und den südlichen Landkreis ist die neue Verbindung ein weiterer wichtiger Baustein. Und die Erfahrungen mit den Donau Donkeys zeigen uns bereits heute: Wenn die Infrastruktur stimmt, wird sie auch über Gemeindegrenzen hinweg genutzt. So entsteht aus einzelnen Radwegen ein echtes regionales Mobilitätsnetz.

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